Über Vom Himmel hören

In erster Linie geht es darum, einen Raum zu schaffen, um Menschen, insbesondere Jesus fernstehenden, eine Begegnung mit dem lebendigen Gott zu ermöglichen.

Das primäre Ziel ist es, Menschen auf eine sehr niederschwellige Art in Kontakt mit Gott zu bringen. Wir wollen die Liebe Gottes einfach verschenken, indem wir für Menschen ermutigende Worte anhand von Bildern mit unterschiedlichen Motiven weitergeben, ohne definitiv von Gott zu reden oder Begriffe wie Kirche und Religion zu verwenden.

Ganz wichtig für uns ist, dass wir den gesamten Menschen wahrnehmen, dem wir dienen. Wir lassen uns vom Heiligen Geist mit der Liebe des Vaters und mit seiner Barmherzigkeit für die Menschen füllen, und bitten Ihn, uns Sein Potenzial für die Menschen zu offenbaren.

Ein gemeinsamer Beginn ist uns wichtig. Bevor wir Bilder aufhängen und die Sitzgruppen aufstellen, beten und segnen wir die Menschen und den Platz und setzen die Gegenwart Gottes frei.

Eine Sitzgruppe besteht aus 3 Sesseln und 2 Personen. Jeweils eine Person ist der „Seher“ und sucht jeweils 3 Bilder für die Gastperson aus. Eine Person ist der „Schreiber“. Er notiert stichwortartig, was der Seher der Gastperson erzählt. Die Gastperson bekommt als Erinnerung die schriftlich festgehaltenen Eindrücke mit.

Die anderen Mitarbeiter sprechen Menschen an und laden sie ein am Projekt „Vom Himmel hören“ teilzunehmen. Es besteht auch die Möglichkeit, betend anwesend zu sein und den Einsatz in der Fürbitte zu unterstützen.

Die Einsätze finden 2- wöchentlich statt, jeweils an einem Freitag und dauern von 16:00 – 19:00.

Anmeldungen jeweils bis Mittwoch der folgenden Woche telefonisch oder per Email bei mir

( Tel: 0650 / 333 89 41; daniela.gruber@tmo.at)



Mitarbeit

Jeder, der beim Sommereinsatz „Wir lieben Wien“ mitgemacht hat, kann jederzeit einsteigen und mitmachen. Voraussetzung ist eine Bereitschaft der Zusammenarbeit in Partnerschaft mit dem hl. Geist und eine gewisse Risikobereitschaft, da es auch darum geht, Worte der Erkenntnis oder prophetische Eindrücke weiterzugeben. Weiters bedarf es einer Bereitschaft, sich in ein Team einzufügen und einer Leiterschaft unterzuordnen. Besonders wichtig ist uns, dass wir uns als Team gegenseitig unterstützen und einander tragen. Als Teil davon fühlen wir uns verantwortlich u.a. im Gebet und in der Fürbitte für den Einsatzort, die Menschen denen wir begegnen, das Team, das Wetter usw. einzustehen.

Für all jene Personen, die nicht bei „Wir lieben Wien“ dabei waren besteht die Möglichkeit, einfach vorbeizukommen und zuzuschauen und gegebenenfalls aktiv einzusteigen.



Berichte

Ein Teenager fährt mit dem Rad vorbei und läßt sich nach mehrmaligem ins Gespräch kommen einladen, für sich vom Himmel hören zu lassen. Ich habe 3 Bilder ausgesucht, das erste war ein Bub, der auf den Schultern seines Vaters sitzt. Das 2te Bild war ein Schneckenhaus und das 3te Bild ein Kind, dass von den Füßen bis zu den Schultern in Schwimmreifen steckte und versuchte, ins Wasser zu springen.

Als ich das erste Bild nahm und über die Beziehung zwischen Vater und Sohn reden wollte, war mir plötzlich klar, dass er keinen Vater hatte. Als ich ihn diesbzgl. fragte, bejahte er dies. Das Schneckenhaus war sein Rückzugsort, wo er sich versteckte. Das 3te Bild zeigt die Lebensfreude und den Spaß, den er haben kann, wenn er sich aus seinem Schneckenhaus herauswagt. Er war berührt von diesen Bildern.

Innerhalb von einer halben Stunde holte er seine beiden Schwestern und die Freundin seiner Schwester herbei und alle wollten unbedingt ermutigende Worte hören. Sie konnten gar nicht mehr genug bekommen davon!!


Ein Teenager – Mädchen setzte sich auf den Sessel und ich suchte 3 Bilder aus für sie. Ich kann mich noch an den Schmetterling erinnern, der ihre Schönheit und Einzigartigkeit symbolisierte. Das 2te Bild waren lauter Briefe, in einem rosa Band umwickelt. Ich wusste plötzlich, dass sie Briefe schrieb, viele Briefe und dass sie dies schon seit Jahren machte. Es waren Briefe, die niemand sonst las, und es tut ihr gut, sie einfach nur zu schreiben. Als ich sie darauf ansprach, bejahte sie alles und sie wirkte etwas überrascht, dass ich das wusste.

Das 3.te Bild waren 2 Geschenkpäckchen, etwas Besonderes was für sie bereitsteht. Sie strahlte über´s ganze Gesicht, als sie wegging.